Die folgenden Fotos zeigen Laborversuche des u.g. Verfassers zur Bestimmung des
Magnuseffektes
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Bild 1 Unterschrift: Messungen im Windkanal
am Modell eines 6700 tdw - Produktentankers
mit 2 Flettner-Rotoren
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Bild 2 Unterschrift: Versuchsanordnung mit
einem Flettner-Rotor zum Nachweis des
Magnus-Effekts
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Flettner-Rotoren als Windzusatzantrieb für einen Chemiekalientanker
Wegen der zuvor von der OPEC drastisch erhöhten Rohölpreise sollte
1987 in einem vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderten Projekt bei der Blohm+Voss AG in Hamburg ein 4500 tdw
Chemikalientanker mit 2 Flettner-Rotoren ausgerüstet werden.
Nach umfangreichen Windkanalversuchen wurden folgende Leistungsmerkmale
festgelegt:
- Rotorlänge / Durchmesser : 19,5 / 3,8 m
- Bei 12 kn Schiffsgeschwindigkeit und Bft 5 sowie einem Windwinkel von 100° (bzw. 260°) übernehmen die Rotoren 35% der Antriebsleistung.
- Bei 12 kn Schiffsgeschwindigkeit und Bft 7 sowie den o.g. Wind-winkeln
übernehmen die Flettner-Rotoren die gesamte Antriebsleistung.
- Jährliche Brennstoff-Einsparung auf einer Route von Europa nach
Mittelamerika : ca. 25%
Das Projekt wurde nicht realisiert, da die Kosten für Rohöl / Schiffsbrennstoffe 1986 auf den Stand von 1973 zurückfielen.
Infos und Berechnungsgrundlagen: Claus Wagner claus.wagner23@web.de
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